Capoeira

Die Geschichte des Capoeira

Der brasilianische Kampftanz Capoeira zeichnet sich vor allem durch die Kombination von spektakulärer Akrobatik und Kampftechniken zu Musik und Gesang aus. Beim Capoeira treten zwei Kontrahenten in einer sogenannten Roda (einem Kreis aus weiteren Capoeiristas) zu einem Kampf an. Während die anderen Teilnehmer der Roda alte, zum Teil aus der Sklavenzeit stammende Lieder singen und dazu spezielle Instrumente spielen, messen sich zwei Kontrahenten in der Mitte der Kampffläche durch extrem nah am Körper des Gegners ausgeführte gedrehte Sprünge, Salti und Drehtritte. In der Regel findet der Kampf ohne Kontakt statt. Die erfahreneren Capoeirista fordern sich jedoch gerne durch präzise platzierte Treffer während des Kampfes heraus.
Das frühe Capoeira entstand während der Kolonialzeit in Brasilien und durch die aus Afrika stammenden Sklaven entwickelt. Hintergrund dieser einzigartigen Kampfkunst war die Tatsache, dass den Sklaven das Erlernen einer „richtigen“ Kampfkunst untersagt war und sie ihre Kampftechniken auf Basis verschiedenster afrikanischer Tänze als solche tarnten. Capoeira war zur damaligen Zeit sehr erfolgreich, so dass sich diverse Legenden um Sklaven ranken, die sich mit Hilfe von Capoeira gegen ihre Sklavenhalter auflehnen konnten.
Zu späterer Zeit entwickelte sich dann aus dem klassischen Capoeira eine Art von Straßenkampftechnik, die von den sich zu Banden zusammenschließenden Capoeiristas dazu verwendet wurde, ganze Straßenviertel in den Hafenstädten wie z.B. Rio de Janeiro zu beherrschen.
Dies führte im 19. Jahrhundert dazu, dass Capoeirista zuerst verfolgt wurden und später Capoeira als Gesamtes verboten wurde.
Dieses Verbot wurde 1937 mit dem Ziel aus Capoeira einen Nationalsport zu machen wieder aufgehoben. Es folgte unter Anderem durch Zuhilfenahme von Elementen aus asiatischen Kampfkünsten eine Weiterentwicklung des Capoeria durch Mestre Bimba, der damit eine Verbesserung der Effektivität des Capoeira beabsichtigte. Mestre Bimba entwickelte auch erstmals ein System zum einfacheren Erlernen von Capoeira.
Auch heute wird noch zwischen dem „alten“ (Capoeira Angola) und dem „neuen“ (Capoeira Regional) unterschieden.

Eine typische Stunde Capoeira

In den Fight Area Kampfsportakademien wird Capoeira im Stil von Capoeira Regional gelehrt. Eine Capoeira-Stunde beginnt in der Regel mit einer sanften Aufwärmeinheit um Verletzungen in den späteren Unterrichtsteilen vorzubeugen, sowie die Beweglichkeit und die Muskulatur zu trainieren.
Direkt nach dem Aufwärmen folgt das Techniktraining, in dem die einzelnen Tritte und Ausweichmanöver gelernt und geübt werden. Die akrobatischen Bestandteile des Capoeira werden unter dem wachsamen Auge des Dozenten und mit Hilfe vieler einzelner Lernstufen Schritt für Schritt erlernt. Hierdurch ist gewährleistet, dass der Schüler sicher und motiviert immer ausgefeiltere und spektakuläre Techniken in seinem Repertoire aufweisen kann. Damit der Fortschritt des Schülers jederzeit nachvollziehbar ist, werden die Schüler regelmäßigen Prüfungen (Batizado) unterzogen am Ende derer sie eine neue farbige Kordel in Anerkennung ihrer Leistungen erhalten.

Für wen Capoeira geeignet ist

Capoeira eignet sich für alle, die Spaß am Erlernen von akrobatischen Bewegungen, Musik und Rhythmus haben – und dem Erlernen von einem kleinen bisschen Portugiesisch. Das Alter spielt in diesem Kurs keine Rolle, Kinder und Erwachsene (z.B. Eltern) können im Capoeira problemlos zusammen trainieren.

Wann und wo Capoeira stattfindet

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  • Dienstag
    • 17:00 - 18:00ab 8 JahreKarola

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